Wo kann ich unbedenklich baden gehen?
Die Europäische Union überprüft jedes Jahr die Wasserqualität an Badestränden und Badeseen. Diese ist nach dem neuen Bericht in den Buchten von Nord- und Ostsee zumeist gut oder sehr gut. Demnach war aber der Ostseebadestrand Tivoli der schleswig-holsteinischen Gemeinde Blekendorf das Strandgewässer mit der schlechtesten Qualität in Deutschland. Zudem mussten ein paar Freizeitbäder im Binnenland geschlossen werden.
Während die Wasserqualität an einigen Stränden und Seen vor allem an der italienischen Adria, aber auch in Polen, den Niederlanden und Belgien zu wünschen übrig ließ, schnitten neun Länder hervorragend ab - und zwar in dieser Reihenfolge: Zypern, Kroatien, Malta, Griechenland, Irland, Bulgarien, Portugal, Finnland, Großbritannien und Lettland.
Für die EU-Studien wurden im vergangenen Jahr regelmäßig Wasserproben aus mehr als 21.000 Badestellen entnommen, davon rund 15.000 in Küstenbereichen. Insgesamt 92 Prozent der Küstenbadegewässer in der EU entsprechen den Mindestanforderungen an die Wasserqualität. Bei den Binnengewässern erfüllten 90 Prozent die Standards. Der Bericht kann unter www.eea.europa.eu/themes/water/status-and-monitoring/state-of-bathing-water-1/ herunter geladen werden.





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