Wie und wo erkenne ich versteckte Preiserhöhungen?
Was Kunden und Verbraucherschützer befürchtet haben, ist nach dem neuen Gesetz zur Freigabe bestimmter Verpackungsgrößen eingetreten: Viele Markenhersteller von Lebensmitteln und Hygieneartikeln tricksen beim Inhalt, was das Zeug hält. Ergebnis: Mehr minderwertige Inhaltsstoffe, kleinere Mengen und Luftverpackungen.
Die aktuellen Produktbeispiele zeigen die Stiftung Warentest in den "Test"- Ausgaben und unter www.test.de, der Verein foodwatch unter www.abgespeist.de und die Verbraucherzentralen unter www.verbraucherzentralen.de. Die VZ Hamburg bietet unter www.vzhh.de eine Liste der Sünder an. Die reicht von Cornflakes, Brotaufstrich und Tee über Süßigkeiten, Grillsoße, Fertigkost und Tiernahrung bis hin zu Seife, Slipeinlagen, Klopapier und Reinigungsmitteln. Dreistes Beispiel: Die Kaffeesorte Onko sanft hat nur noch einen Röstkaffee-Anteil von 88 Prozent, den Rest bilden Füllstoffe.
Hier hilft nur eins: Erhöhte Aufmerksamkeit. Zum einen sollte man die Berichterstattung über Mogelpackungen verfolgen. Zum anderen bleibt uns nichts anderes übrig, als jede Packung genau zu überprüfen. Vor allem bei Produkten, die wir öfters einkaufen, ist auf geänderte Verpackungsgrößen und angeblich veredelte Rezepturen zu achten.
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